HWWI-Rohstoffpreisindex


Handelskonflikt dämpft Rohstoffpreise im Juli

  • HWWI-Gesamtindex stieg moderat um 0,1 % (US-Dollarbasis)

  • Rohöl verteuerte sich um 1,0 %

  • Industrierohstoffe verbilligten sich um 5,3 %

(Hamburg, 08. August 2018) Im Juli stieg der HWWI-Rohstoffpreisindex von 134,6 Punkten (in Euro: +127,8 Punkte) auf 134,7 Punkte (in Euro: 127,9 Punkte). Gegenüber dem Vormonat betrug die Steigerung lediglich 0,1 % (in Euro: ±0,0). Eine Betrachtung der einzelnen Rohstoffgruppen zeigt, dass lediglich der Index für Energierohstoffe im Juli Preissteigerungen verzeichnen konnte. Die Teilindizes für Industrierohstoffe sowie Nahrungs- und Genussmittel sind gesunken. Die Sorge vor der weiteren Eskalation des aktuellen Handelsstreites zwischen den USA und China belastete die Rohstoffmärkte im Juli generell. Der Index für Energierohstoffe stieg um 0,8 % (in Euro: +0,7 %), wobei der Rohölpreis im Monatsdurchschnitt im Juli um 1,0 % stieg. Der Index für Industrierohstoffe sank im Juli am stärksten. Er fiel um 5,3 % (in Euro: -5,3 %) und damit deutlicher als im Juni. Weniger gefallen als im Juni ist der Index für Nahrungs- und Genussmittel. Er sank um 4,4 % (in Euro: -4,5 %). Der Index ohne Energie fiel um 5,0 % (in Euro: -5,1 %) auf 110,4 Punkte (in Euro: +104,9 Punkte).

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